Sturm IGNATZ verursacht erhöhtes Einsatzaufkommen 

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Am frühen Donnerstagmorgen, den 21.10.2021 um 6.52 Uhr wurden wir, nicht wie erwartet zu einem Sturmeinsatz, sondern zu einem Gartenlaubenbrand zur Dreilindenstraße in Meißen alarmiert.
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Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Gartenlaube bereits in voller Ausdehnung. Die Rettungsleitstelle erhöhte mittlerweile das Einsatzstichwort auf "Brand-groß-unbekannt", damit eilten uns die Feuerwehren Niederau, Weinböhla und Ockrilla zu Hilfe. Insgesamt gingen 3 Trupps unserer Wehr unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Diese gestaltete sich aufgrund des zunehmenden Windes als äußerst schwierig. Die Löscharbeiten dauerten bis ca. 10:00 Uhr an.
 
Gerade, als die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt wurde, erreichten uns gleich mehrere Alarmmeldungen aufgrund des Sturmes. So waren mehrere Fahrzeuge an den verschiedensten Einsatzstellen im Stadtgebiet unterwegs. Unsere Drehleiter leistete auch überörtlich Hilfe in Keilbusch. Dort war eine Birke in eine Freileitung gefallen.
Die dramatischste Meldung erreichte uns gegen 13:00 Uhr als das Dach eines Wohnblocks am Dieraer Weg zum größten Teil abgedeckt war. Teile des Daches hingen bedrohlich an der Fassade. Aufgrund des noch anhaltenden Sturmes konnten wir hier vorerst nicht tätig werden. Die Sicherheit der Kameradinnen und Kameraden war nicht gegeben. Die Anwohner wurden informiert und die Gefahrenstelle großflächig abgesperrt. Nachdem der Wind gegen Nachmittag nachgelassen hatte, unterstützten wir eine Dachdeckerfirma bei der Beseitigung der Gefahr. Unsere Aufgabe bestand darin die Mitarbeiter zu sichern, so dass sie an der Dachkante ungehindert arbeiten konnten.
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Bei den übrigen sturmbedingten Einsätze beschränkten sich auf lose Äste und ausgerissene Bäume oder Telefonmasten. Zum Teil waren die Gefahren auch auf privaten Grund und ohne Gefährdung der übrigen Bürger, so das für die Feuerwehr kein Handlungsbedarf bestand.
 
Insgesamt waren ca. 25 Kameraden bis in die späten Abendstunden mit dem Abarbeiten der insgesamt 13 Sturmeinsätze beschäftigt.
Genauere Informationen zu den einzelnen Einsätzen sind in der Einsatzübersicht zu finden. (MB, PS)
 
 

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